Pflanzlich färben – Textilmuseum St. Gallen

Im Rahmen der Ausstellung furor floralis bieten wir unsern Tageskurs «Pflanzlich färben» im Textilmuseum St. Gallen an. (Für weitere Informationen zur Ausstellung bitte nach unten scrollen.)

Pflanzlich färben:
Die pflanzliche Färberei geriet beinahe in Vergessenheit. Mit gutem Grund erhält sie heute wieder Aufmerksamkeit: Natürliche Farbstoffe bieten eine überraschend breite und leuchtkräftige Palette und sind unter den richtigen Vorkehrungen eine umweltschonende Alternative zu den industriellen Verfahren.

Manche Zutaten finden sich in jeder Küche, andere können leicht angepflanzt werden. Anna & Juan bringen Dir die Grundlagen in einem ausführlichen Kurs bei, in dessen Verlauf Du Dein eigenes Garn oder Seidentuch (ca. 175 x 35 cm) einfärbst. Letzteres lässt sich im Anschluss beispielsweise zum Schal weiterverarbeiten.

Kursdauer total:
6 Stunden

Leitung:
Anna & Juan

Sprachen:
Deutsch und Englisch

Niveau:
keine Grundkenntnisse erforderlich

Anzahl Teilnehmer:
max. 10

Inklusive:
Material (Seidentuch à ca. 175 x 35 cm oder Wollgarn), Getränk, Unterlagen gedruckt, Give-Away

Anna & Juan – Pflanzlich Färben

Ausstellung furor floralis:

furor floralis – Textilmuseum St. GallenRosen, Tulpen und anderes Gewächs beherrschen quer durch die Zeiten die Stoffe mit ihren farbenprächtigen Arrangements. Die Darstellung von Pflanzen gehört in der westlichen Welt zu den bevorzugten Motiven des Textildesigns – auf religiösen Textilien, profanen Kostümen, Raumtextilien und Accessoires wuchern Blumen und Blätter, mal üppig naturalistisch, mal stilisiert oder sorgsam geordnet.

Ab August 2015 machen Blumen im Textilmuseum St. Gallen Furore, denn die Ausstellung furor floralis widmet sich den facettenreichen Erscheinungsformen floraler Motive auf europäischen Textilien aus fünf Jahrhunderten. Die Textildesignerin Annina Weber bringt Ordnung in die Fülle. Sie lenkt die textile Pflanzenpracht, indem sie sie historischen Gartentypen gegenüberstellt und sich mit den Parallelen bzw. Unterschieden zwischen Gartengestaltung und Textildesign auseinandersetzt.
Der Weg führt vom mittelalterlichen Paradiesgarten über den streng gegliederten Renaissancegarten, die barocken Parterres de Broderie, zu den malerischen Landschaftsgärten und den Gärten des 20. Jahrhunderts. Grundrisspläne aus dem Schweizer Archiv für Landschaftsarchitektur werden einer Auswahl an Textilien aus den Beständen des Textilmuseums St. Gallen, historischen Kostümen aus einer Schweizer Privatsammlung sowie zeitgenössischen Kleidern namhafter Modedesigner gegenübergestellt.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur GTLA in Rapperswil.



26. August 2015 – 17. Januar 2016, Textilmuseum St. Gallen

Veranstaltungsort:
Textilmuseum St. Gallen
Vadianstrasse 2
9000 St. Gallen

Wann: 27.09.2015
Wochentage: Sonntag
Zeiten: 10:00 - 17:00

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